ganz und gar
ich wanderte durch ein feld voll weißer rosen - nur die eine, die ich sah, leuchtete rot - so ganz und gar. ich pflückt’ sie mir und dachte: welch ein duft liegt in der luft - und ich frag mich: ist dies traum oder gar wahr? durch die blume gesagt läßt sich’s ehrlich sein. ich hoffe, du kannst verstehn, dass all die bilder, die ich beschreib, gemalt sind, um zu gestehn - dass ich dich... um alles in der welt seist du die meine - und sonst keine. alles oder nichts, ich verzehr mich ganz und gar. gib mir deine hand, ich nehm dich mit. gar kein zweifel - mir ist klar: oh, ich will dich - ganz und gar. das leben braucht halt so seine zeit - ich hab sie mir genommen. frag mich nicht nach sicherheit, du wirst sie nicht bekommen. in zukunft nur noch im duett - das wär’ wunderbar. ich servier dir mein herz auf dem tablett - ganz und gar.